Mariannenplatzrunde/Campus Marianne


Die monatlich tagende Mariannenplatzrunde hat sich als fester Bestandteil im Kiez etabliert. Die Mariannenplatzrunde spiegelt das Gemeinwesen mit allen für den Kiez relevanten Ressourcen wider (freie Träger der Jugendhilfe, Schulen, Kitas, Anwohner, Initiativen, Polizei, Wohnungsbaugesellschaft, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Vertreter der Bezirksverwaltung, Kultur).

Mit der Idee „Campus Marianne“ verbindet sich die positive Vision eines Standorts, an welchem viele Einrichtungen für Jugend und Bildung im Stadtteil räumlich konzentriert gemeinsam ihre Ressourcen bündeln, die Angebote abstimmen und weiterentwickeln.

Die Mariannenplatzrunde ist das Gremium, in welchem diese Idee weiter verfolgt wird.

AG Wohnumfeld


- auch degewo.Kooperationsrunde genannt - tagt monatlich im Büro des Quartiersmanagement Mariannenplatz. Beteiligt sind neben Vertretern der Wohnungsbaugesellschaft degewo (Eigentümer der drei Hauptblöcke) der Mieterrat-Block 100 e.V., Vertreter der Polizei (AB 53) und das QM-Team.

Zentrales Anliegen der Runde ist die Verbesserung des Wohnbedingungen um den Mariannenplatz. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den Themen: Gestaltung, Sicherheit und Sauberkeit in den Wohnblöcken.

 

Bildungsinitiative


Durch die Gründung der Bildungsinitiative Mariannenplatz sollte ein gemeinsames Konzept zur Verbesserung der Bildungsbedingungen im Gebiet erreicht werden. Die Gruppe setzt sich aus den Schulleitern der drei Grundschulen (E.O.Plauen-  Nürtingen- und Heinrich-Zille Grundschule), KiTas, Elternvertretern, Jugendhilfeträgern (AWO, PFH, Jugendwohnen im Kiez, Kotti, RAA, Tandem BQG), dem Jugendamt und dem Quartiersmanagement Mariannenplatz zusammen.

Im Jahr 2007 wurde durch eine Ausschreibung die Durchführung eines Werkstattgesprächs realisiert. Das Werkstattgespräch der Bildungsinitiative fand am 06.10.07 in der E.O.-Plauen Grundschule unter großer Beteiligung sämtlicher fachlicher Kompetenzen der lokalen Akteure und der Verwaltungsebene statt. Das Ergebnis des Werkstattgesprächs war die Erstellung eines Aktionsplans. Dieses Gesamtkonzept für das Gebiet soll für eine nachhaltig positive Entwicklung im Bildungsbereich dienlich sein. Im Lokalen Aktionsplan Bildung werden Leitziele definiert zu denen sich AGs gebildet haben, um konkrete Maßnahmen zu entwickeln. Folgende Leitziele und sich daraus ergebende Handlungsziele und Maßnahmen wurden als Bedarfe erarbeitet: Mehr Sprache(n) im Kiez fördern; Eltern unterstützen und Institutionen öffnen; Berufs- und Lebensperspektiven für Jugendliche entwickeln; neue Orte und Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene schaffen; ein respektvolles und gewaltfreies Miteinander im Kiez fördern. Auf Treffen der AGs werden die Handlungsziele weiter entwickelt und deren Umsetzung vorangetrieben.